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Jakobspilgerweg * ( Gepäck holen, bzw. weitertransportieren )

Mountainbike  ( Routenplan, Waschgelegenheit für Fahrrad + Kleidung )

Nordic Walking  ( Routenplan, bzw. örtlicher Gruppenlauf )


www.Gästeführungen-Elmstein-und-Umgebung.de
Zeit und Honorar nach freier Vereinbarung Grundlagen:
Gruppen bis 25 Personen
1 Stunde 30,- € und 1,5 Std. 45,- €
Gruppen über 25 Personen werden in 2 Gruppen getrennt.

    historischer Dorfrundgang
 
( Tourplan je nach Wetter  )

    Besuch des Erlebnismuseums  "Alte Hutzeldärr"
    "Haus der Forst- und Waldgeschichte"


    Besuch der Wappenschmiede

    Kirchengeschichte(n) aus dem Tal

    Die Burg Elmstein im Spiegel der Zeiten

    Der Museumswald bei Elmstein

    Der Mordkammerpfad in Elmstein

    Die Triftanlage
bei Elmstein
 

Sing-mit-Hüttenabend ( in der Regel Samstagsabends in einer Gaststätte )

Kneipp-Anlage  (nach Wetter und Vereinbarung)

Bachlauf  (nach Wetter und Vereinbarung)

*siehe auch: www.fernwege.de/pfälzer.jakobsweg

* Die Ursprünge der Pilgerwege
 liegen in den alten Handelswegen, die sich über ganz Europa beziehungsweise über die ganze damalig bekannte Welt erstreckten. Sie entstanden in Europa ca. um das Jahr 1000 vor Beginn unserer Zeitrech­nung, also lange bevor Jakobus geboren wurde.
Sie stammen aus einer Zeit als der größte Teil der hier lebenden keltischen Bevölkerung sesshaft geworden war.

Wo Menschen lebten, gibt es auch Handel, und dort entwickelten sich Siedlungen beziehungsweise Siedlungsgebiete. Die Kelten schufen neue Wege des Handels, Wege zwischen einzelnen Siedlungsgebieten.
 
Später entwickelte sich ein Handel zwischen den verschiedenen Völkern (wir kennen Handelswege über den Orient nach Afrika und nach Asien), da einige Gebiete der Erde reich an Rohstof­fen waren, die anderswo in nur unzureichender Menge vorhanden waren.
Diese Handelswege lagen oft in unmittelbarer Nähe von Flüssen, doch auch die Flüsse selbst wurden als Handelswege genutzt.

Mit der Zeit wurden diese Handelswege von keltischen Pilgern genutzt, die zu ihren Heiligtümern wanderten, so wurden aus Handelswegen Pilgerwege.

Lange nach Beginn der Zeitrechnung,
(nach einer, für den Jakobuskult grundlegenden Legende übergaben die Jünger des Jakobus den Leichnam des Apostels nach seiner Enthauptung einem Schiff ohne Besatzung, das später im Nordwesten Spaniens anlandete. Helfer setzten ihn weiter im Landesinne­ren bei. Dann geriet das Grab in Vergessenheit. Nach der Wiederentdeckung im 9. Jahrhundert wurde darüber eine Kapelle, später eine Kirche und schließlich eine Kathedrale errichtet, um die herum sich der Santiago de Compostela-Kult entwickelte und zu der die Pil­gerwege führen. Seit dem späten 9. Jahrhundert wurde dem Apostel, der sich zum Nationalheiligen entwickelte, zunehmend eine mi­litärische Funktion zugeschrieben. König Alfons III. (866-910) führte seine Siege auf das Eingreifen des Heiligen zurück. Dabei han­delte es sich um Kämpfe nicht nur gegen die Muslime, sondern auch gegen christliche Feinde. So wurde etwa die Eroberung der Stadt Coimbra 1064 durch König Ferdinand I. der Hilfe des „Soldaten Christi“ Jakobus zugeschrieben Einer späten, aus dem 12. Jahrhundert stammenden Legende zufolge griff Jakobus schon im Jahre 844 in der Schlacht von Clavijo auf der Seite der Christen gegen die Mauren ein und führte den Sieg herbei, wobei er als Ritter auf einem weißen Schimmel erschien sein soll. In den Chroniken finden sich viele Berichte solcher Art. Jakobus erhielt deshalb auch den Beinamen Matamoros (Maurentöter). Im Spätmittelalter wurde er bildlich als ga­loppierender Ritter dargestellt. ¡Santiago y cierra, España! -Sankt Jakob und greif an, Spanien!- wurde zum traditionellen Schlacht­ruf der spanischen Heere. In der frühen Neuzeit erhielt Jakobus auch bei der Eroberung Amerikas und bei Kämpfen gegen die Türken die Funktion des Schlachtenhelfers. Im letzten Irakkrieg erhielten die spanischen Truppen zusätzlich als christliches Symbol das Kreuz von Santiago de Compostela auf ihre Uniformen angenäht.)

wurden diese ehemaligen Handelswege von christlichen Pilgern genutzt, so wurden aus den Handelswegen der späten keltischen Gesellschaft christliche Pil­gerwege.

Doch nicht überall, wo es heute größere Städte gibt, führten damals Handelswege vorbei. Zum Beispiel verläuft ein Pil­gerweg von Würzburg nach Frankfurt am Main, weiter nach Mainz und Trier. Doch warum ist auf dem Teilstück zwi­schen Frankfurt und Aschaffenburg Hanau nicht auf den mittelalterlichen Karten vermerkt?
Das liegt daran, dass Hanau im Mittelalter keine direkte Verbindung zu den Handelsstraßen hatte. Es lag zu abseits, hat­te keine Anbindung an die Straße und war somit bedeutungslos, was den Fernhandel betraf.
Erst Jahrhunderte später gewann Hanau an Bedeutung.

 
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